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Fussballteam in Afghanistan

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  Lela Ahmadzai
Unterstütz von Terre de Femme Strangers at home In Afghanistan ist die freie Entwicklung der Frauen auf vielen  gesellschaft [ ... ]


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Kommentar: Rechtevergabe im Frauenfußball
Henrik Diekert
schrieb diesen Artikel im Hamburger Abendblatt am 8. April 2011

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Fussballteam in Afghanistan

Afghanische Fußballerinnen

 

Lela Ahmadzai

Unterstütz von Terre de Femme

Strangers at home

In Afghanistan ist die freie Entwicklung der Frauen auf vielen  gesellschaftlichen Ebenen eingeschränkt. Das Fußballspielen trägt dazu bei, eine Verbindung zur Erhaltung von Selbstwertgefühl und neuer Lebensqualität herzustellen.   Die Angst vor Anschlägen ist immer noch permanent präsent. Die Fußballerinnen werden aus diesem Grund von Sicherheitskräften beschützt und trainieren jeden zweiten Tag auf dem Militärcamp der ISAF in Kabul. Deshalb ist es nichts außergewöhnliches, dass die Frauen ihr Training zwischendurch unterbrechen müssen, weil ein Militärhubschrauber auf dem Trainingsplatz landet.

Die Eltern dieser jungen Afghaninnen befürworten einerseits den Wunsch ihrer Töchter, sorgen sich aber auch um ihre Zukunft. Denn in einer patriarchalischen Gesellschaft, wie der afghanischen, gilt Fußball als ungeeignet für Frauen.

Von diesem Spannungsfeld zwischen der Sportbegeisterung einerseits und der traditionellen Rolle der afghanischen Frauen andererseits beschäftigt sich Lela Ahmadzai mit ihren Fotografien. Die 1975 in Kabul geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstlerin beeindruckt durch ihre Beobachtungen und ihre Nähe zu den Frauen.

Ihr ist mit ihrer Ausstellung ein atemberaubendes Zeitdokument gelungen - von einem Land der starken Frauen, die in kleinen Schritten, oftmals im Verborgenen für ein Leben in Freiheit und Unabhängigkeit und für ihre Leidenschaft kämpfen.

TERRE DES FEMMES unterstützt Lela Ahmadzai und zeigt Teile der Ausstellung auf dem Markt der Möglichkeiten am 17. Mai.

 
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