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Medienpräsenz
Medienpräsenz: Zeitschrift SPONSORs „Ziele, Zöpfe, Zukunft“ & Netzer in BILD

In der Januarausgabe SPONSORs 2011 sprechen die Autoren bezüglich der Austragung der Frauen-Fußball-WM von einem Benchmark im Frauenfußball. Das Ergebnis einer Analyse – erstes Länderspiel 1982 und erste Frauenbundesliga 1990 – führt zu einer Schlussfolgerung: Es handelt sich beim Frauenfußball um eine junge Sportart, die wie alle neuen Strömungen Zeit braucht, um sich zu etablieren.
Hier sollte nicht vergessen werden, dass es die Medien sind, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten. Wer weiß in Deutschland schon, dass der Mädchen- und Frauenfußball in unserem Land schon über 1 Million Fußballerinnen laut DFB hat (weltweit 5 Mio.) oder dass in den USA mehr Frauen Fußball spielen als Männer.
Die Arenen der Frauen-WM werden mittlerer Größe sein, mit Ausnahme des Berliner Olympiastadiums. Dass heißt insgesamt können 900 000 Eintrittskarten für 32 Spiele erworben werden. Immerhin sind 430 000 Tickets ein halbes Jahr vor der WM schon abgesetzt. Bei der Gruppenauslosung am 29.11.2010 wurden allein 20.000 Tickets verkauft. Und für die Titelverteidigung werden die DFB-Frauen nach Auskunft bei kicker.de eine Rekordprämie von € 60.000,00 erhalten. Belegt das deutsche Team am Ende Platz 3, erhalten die Spielerinnen jeweils 30.000 Euro. Im Falle einer Niederlage im Finale würden 40.000 Euro gezahlt werden. (zum Artikel) Dafür würde so mancher Bundesligist der Männer nicht mal aufstehen.
Günther Netzer sagte in der BILD zum Frauenfußball Folgendes: Ich saß vor 20 Jahren in Bulgarien auf der Tribüne und musste erkennen, dass der Frauen-Fußball sehr unkoordiniert und unansehnlich aussah. Sepp Herberger hatte schon vorher gesagt, dass der frauliche Körper eigentlich nicht geeignet ist für den Fußball. Aber diese Aussage ist längst überholt, für meine Erkenntnis von früher muss ich heute Abbitte leisten. Denn es hat beim Frauenfußball in der Physis, der Technik und der Taktik eine ständige Verbesserung gegeben. Das hätte ich damals nicht für möglich gehalten. Es ist ja heute eine Freude, der Frauen-Nationalelf zuzuschauen.
(BILD vom 27.11.2010 zum Artikel)
Thierry Weil, Marketing-Direktor der FIFA, sagte in einem Interview der Zeitschrift SPONSORs: Je breiter die Basis ist, desto schneller kommt man nach oben. Familien und vor allem junge Mädchen stehen im Fokus. Sie sind der Grundstein für den Sport.
ARD und ZDF sollten endlich auch Ihren Beitrag dazu leisten! Um heute auf dem Laufenden bleiben zu können, muss man sich im Internet so einige Seiten zusammen suchen, wie zum Beispiel auf Facebook die Bundesliga Frauen Fanpage (zum Artikel) oder bei Womensoccer.de, Soccerdonna.de, Fansoccer.de. Immerhin hat der Sender Eurosport längerfristige Verträge mit der FIFA unterschrieben!
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